Die Vorbereitungszeit

Das Programm jesuitvolunteers ist nicht nur die Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt und die Probleme, denen man im Einsatzland begegnen könnte, sondern es ist ein Bildungsprogramm. Ein Bildungsprogramm über globale Gerechtigkeit, den Umgang mit Armut und vorallem den eigenen Privilegien, über den werteorientierten Glauben und über viele weitere Themen.

Nachdem ich mich im Februar 2021 für das Programm beworben hatte, folgten mehrere Online-Seminartage unter der Leitung der beiden Referentinnen Nicole Endres und Rossemary Brückner-Hospedales. Nachdem die anfängliche Schüchternheit überwunden wurde erarbeiteten wir in diesem Online-Workshop einiges zum Thema Globalisierung und globaler Ungerechtigkeit. Darauf folgten auch schon die Informationen über die verschiedenen Einsatzstellen (in diesem Jahr nur in europäischen Ländern) und man konnte drei Wünsche äußern. 

Mitte Juni folgte dann das erste Seminar in präsenz. Wir reisten alle nach Nürnberg an und hatten fünf interessante Tage und lernten das Programm mithilfe von Workshops und Experimenten näher kennen. Das zweite Seminar war Mitte Juli und startete mit einem Workshop in Zusammenarbeit mit den Freiwilligen des IBs (internationaler Bund) zum Thema „interkulturelle Kommunikation”. Nach dem Workshop fuhren wir, als jesuitvolunteers wieder in unser Seminarhaus in Nürnberg, wo dann auch die Aussendungsfeier am 24. Juli stattfand und wir uns verabschieden mussten.